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Fauna und Flora


Die geringen Niederschlagsmengen in Namibia führen dazu, dass Dornstrauchsavanne mit Zwergsträuchern, Sukkulenten und Gräsern weite Teile des Landes dominieren.
Die Namib ist nahezu ohne Vegetation, das Kalahari-Becken stellt Halbwüste dar. Im nördlichen Hochland findet sich lichter Trockenwald. Der mittlere teil besteht aus verschiedenen Arten Dornbuschsavanne, überwiegend Akazien. Vegetationsreichstes Gebiet ist der Caprivi-Zipfel im äußersten Nordosten des Landes mit dichten Waldbeständen und Sumpfgebieten in der Nähe des Linyanti.







Namibias Flora ist einzigartig. Es gibt ca. 200 Pflanzenarten, die nur in diesem Land vorkommen, sowie über 100 Flechtenarten, die auf den steinigen Ebenen nahe der Küste überleben. Nur hier finden sich die Welwitschia-Pflanze , die mit ihren lederartigen Blättern praktisch ohne Wasser auskommt und Jahrtausende alt wird, und der Köcherbaum, der in Namibia in seltener Üppigkeit und Massierung wächst. Verstreut zwischen den Felsen der Namib-Wüste findet man kleine Lithophyte, auch "lebende Steine" genannt. Diese Sukkulenten-Art kommt ausschließlich in der Namib vor.






Zur Erhaltung der artenreichen Tierwelt sind rund 13 % des Staatsterritoriums ausgewiesene Schutzgebiete. Eine Karte finden sie unten.
Hier finden zahlreiche größere Säugetierarten wie z.B. Löwen, Leoparden, Geparden, Antilopen, Elefanten, Giraffen, Zebras einen geeigneten Lebensraum. Nashörner, vor allem das Spitzmaulnashorn, gelten als vom Aussterben bedrohte Tierart.
In der artenreichen Vogelwelt Namibias kommen an der Küste Pelikane, Flamingos, Kormorane und Seeschwalben vor. Die seltene Damara-Seeschwalbe gilt als vom Aussterben bedrohte Tierart.
In den Wüsten- und Halbwüstengebieten leben u.a. Drosselwürger, Felsenadler, Augurbussard und Siedelweber. Zahlreich sind auch Reptilien, an Schlangen finden sich z.B. Hornvipern, Puffottern, Kobras und schwarze Mambas.
Die Namib ist eine der ältesten und trockensten Wüsten der Welt. Trotzdem finden Sie hier angepasstes Leben: Käfer lassen die neblige Morgenluft an ihrem Körper kondensieren und stehen Kopf, um die herunter rinnenden Tropfen zu trinken. Spinnen rollen in wilder Flucht vor ihrem Erzfeind, einer Wespe, die Sanddünen hinunter. Erleben Sie, wie die Wüste lebt!
Im Norden Namibias in feuchten Gebieten leben das Nilkrokodil und verschiedene Schildkrötenarten wie die Weich- und die Klappschildkröte. In den Wüstengebieten sind Chamäleons und Dünnfingergeckos heimisch.
Südlich von Etoscha erstreckt sich ein fruchtbares Land mit verstreut liegenden Vieh- und Wildfarmen. Aus seiner Mitte erheben sich die steilen Wände des Waterbergs. Hier können Sie bei geführten Wanderungen und Pirschfahrten zum Beispiel Breitmaul-Nashörner oder Säbelantilopen beobachten. Diese stark gefährdeten Tiere wurden wieder dort angesiedelt.






Etosha National Park

Der Etosha National Park hat eine Größe von 22.912 Quadratkilometern, etwa halb so groß wie die Schweiz, und ist eines der wichtigsten und erstaunlichsten Tierreservate im südlichen Afrika. Es war das erste Naturschutzgebiet, das von der deutschen Regierung bereits im Jahre 1907 im damaligen Deutsch-Südwest als solches proklamiert wurde. Etosha setzt sich aus Salzwüste, Savanne und bewaldeten Gebieten zusammen. Der Name bedeutet "großer weißer Platz" und eine riesige Salzpfanne, die eine flache Senke von 5000 Quadratkilometern bildet, dominiert die Landschaft. Sie entstand aus einem See, der vor tausenden von Jahren austrocknete. Nach guten Regenperioden und Zufluss aus Angola durch ein Delta ähnliches System von flachen Bächen füllt sich die Pfanne.


Der Park hat 30 Quellen und Wasserlöcher, die durch ein Netzwerk von gut unterhaltenen Schotterstraßen verbunden sind. Er bietet somit Besuchern beste Chancen den zahlreichen Wildbestand zu bestaunen. Ist die Pfanne mit Wasser gefüllt lockt sie tausende von Wasservögeln an, einschließlich riesiger Flamingoschwärme. Über 340 Vogelarten beheimatet der Etosha-National-Park.
140 Arten von Säugetieren, darunter Elefanten, Giraffen, Nashörner, Zebras, Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen und verschiedene Arten von Antilopen und Gazellen, die in gewaltigen Herden auftreten, findet man ebenso.




Namib Naukluft Park und das Sossusvlei

Das Sossusvlei liegt im Namib Naukluft Park, dem größten Naturpark Afrikas. Die gewaltigen Sanddünen, darunter die höchsten der Welt, türmen sich bis 300 m auf und ziehen sich Kilometer weit hin.
Durch Eisenoxydierung sind die Dünen ockerfarben, und Geologen nehmen an, dass diese die älteste Wüste der Welt ist. Die bizarre Schönheit von Sand und Firmament, die spektakuläre Hühe und Eleganz der D?nen nimmt Ihnen das Gefühl für Zeit und Raum und lässt Sie vor Ehrfurcht erstarren. Diesen Ort muss man erlebt haben. Die allgegenwärtigen exquisiten Formen, Schatten und Farben sind der Traum eines jeden Fotografen. Das Vlei selbst ist eine flache Senke, die von Dünen umgeben ist. Diese Senke füllt sich manchmal mit Wasser und bildet einen fantastischen Kontrast zur alles dominierenden Trockenheit um sie herum.



Ganz in der Nähe befindet sich der Dead Vlei, eine Lehmpfanne, die von roten Dünen umsäumt ist und das Habitat von bis zu 900 Jahren alten Bäumen ist, die auf einer Lehmterasse ruhen. Diese Lehmpfanne wurde von überfluteten Flüssen geschaffen, die temporäre Tempel bildeten und somit den Lebensraum für Kameldornbäume kreierten. Wanderdünen blockierten den Weg der Flüsse zum Meer, leiteten einen Klimawechsel ein und extreme Trockenheit war das Ergebnis. Die Bäume bekamen keinen Wasserzufluss mehr, starben ab und die Skelette kann man noch heute bewundern.





Am Eingang des Sossusvleis befindet sich der Sesriem Canyon, eine enge Schlucht, etwa
1 km lang und 30 bis 40 m tief. Erosion hat den Felsen bizarre Formen verliehen. Diese Formationen laden zu einer näheren Erkundung geradezu ein.






Waterberg Plateau Park


Beeindruckend einsam steht das Waterberg Plateau inmitten der flachen Umgebung. Mit einer Höhe von 1.930 m bieten die über 200 m hoch aufragenden, steilen Klippen dem üppigen grünen Pflanzenwuchs am Fuße des Berges reichlich Schatten. Oben auf der kargeren Fläche hat sich ein isoliertes und unentrinnbares Ökosystem entwickelt, das für eine Vielfalt an Wild sorgt, unter anderem weiße und schwarze Nashörner, Büffel, Elenantilopen, Oryxantilopen, Giraffen, Kudus, Pferdeantilopen, Säbelantilopen, Impalas, Klippspringer, Steinböckchen,
Schabrakenschakale, Wüstenluchse, Geparden, braune Hyänen und Leoparden.

Im Schutz des thronenden Berges bilden wilde Feigenbäume, Feuerlilien, Korallenbäume und zwitschernde Papageien ein Paradies, das garantiert eine Besuch Wert ist. Uralte Felsgravierungen der San und nahe gelegene Dinosaurierspuren sind weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.









|Ai-|Ais Richtersveld Transfontier Park und der Fish River Canyon

Der |Ai-|Ais Richtersveld Transfontier Park ist ein seit dem 1. August 2003 bestehender länderübergreifender Nationalpark zwischen Namibia und Südafrika. Er setzt sich aus den vormals eigenständigen Schutzgebieten „Richtersveld-Nationalpark“ und dem Gebiet „|Ai-|Ais Heiße Quellen / Hunsberge“ zusammen.
Entstanden ist diese grandiose Canyonlandschaft durch den Fischfluss, der sich über Tausende von Jahren ein 550m tiefes Tal in die steinige, kahle Hochebene schnitt. Der Canyon windet sich 161km durch zerklüftete Felsklippen und ist somit der zweitgrößte Canyon der Welt. Der Fish River Canyon Park umfaßt große Gebiete rund um den Fish River Canyon und wird im Süden vom Oranje begrenzt. Auf südafrikanischer Seite des Oranje liegt der Richtersveld Park.
In beiden Parks begegnet man an vielen Stellen dem Köcherbaum, aber auch einer Vielfalt anderer Sukkulenten- und Euphobienarten, z.B. dem seltenen "halfmens". Auf dem trockenen Ödland rund um den Canyon stehen vereinzelte Köcherbaume in der ausgeblichenen Landschaft.







Skelettküste- und Dorob Nationalpark

Skelettküsten-Nationalpark (englisch: Skeleton Coast National Park) heißt das nördliche, 500 km vom Ugab Rivier bis zum Kunene reichende Naturschutzgebiet an der Skelettküste Namibias. Im Osten grenzt das 16.845 km² große Naturschutzgebiet an das Kaokoveld. Dichter Nebel, heftige Stürme und extremer Seegang haben in der Vergangenheit viele Schiffe an der Skelettküste stranden lassen, und die trostlose Küste gilt als größter Schiffsfriedhof der Welt. Schiffbrüchige, die es schafften, sich durch die tosende Brandung an Land zu retten, hatten keine Chancen zu überleben, denn vor ihnen lag kein schmaler Dünengürtel, sondern eine menschenleere, lebensfeindliche Küstenwüste, bis zu 300 Kilometer breit.
Der Skelettküstenpark besteht aus zwei Zonen, die südliche ist frei zugänglich und die nördliche darf nur in einem kleinen Gebiet unter Führung entsprechend konzessionierter Reiseunternehmen, die hier wenige Übernachtungscamps unterhalten, besucht werden.

Der Dorob-Nationalpark (engl. Dorob National Park) ist ein im Dezember 2010 proklamierter Nationalpark zwischen dem Namib-Naukluft-Nationalpark im Süden und dem Skelettküsten-Nationalpark im Norden, an der Küste Namibias um die Städte Walvis Bay und Swakopmund gelegen. Er beinhaltet das ehemalige Erholungsgebiet Westküste.
Dorob bedeutet verschiedenen Quellen nach „Wasser, das im Sand versinkt“ oder „trocken“. Der Name basiert auf dem im 16. Jahrhundert historisch genutzten Namen für das Gebiet, Doro-|Hub für „trockenes Land“.



Der Khaudum National Park

(oder Kaudom Game Park) nördlich von Tsumkwe an der Grenze zu Botswana ist das wildeste Naturschutzgebiet in Namibia. Der Park liegt im Kalahari Sandveld und umfasst eine Fläche von 3842 Quadratkilometern. Die Landschaft ist durch – zum Teil recht dichte – Trockenwälder gekennzeichnet, dominiert von Leadwood-, Manketti-, Seringa, Kameldorn- und wilden Teak-Bäumen. Der Park wird von drei Omiramba durchzogen, breiten, sandigen Flussbetten, die nur nach heftigen Regengüssen kurzzeitig Wasser führen können.


Der Khaudum Park ist sehr wildreich. Vor allem in den Wintermonaten sieht man große Herden von Elefanten an der Wasserlöchern, außerdem gibt es Giraffen, Gnus, viele Antilopen Arten, Hyänen, Löwen und Leoparden und eine reiche Vogelwelt mit über 300 verschiedenen Arten. Der Khaudum Park ist nicht eingezäunt, so dass alles Wild seinen eigenen Migrationsrouten zwischen Namibia und Botswana sowie in den Caprivi folgen kann.

Der Park ist sehr wild und bietet keine nennenswerten Service-Angebote. Es gibt lediglich zwei sehr einfache Camps im Park, Sikereti im Süden und Kaudom im Norden, beide werden jedoch derzeit nicht mehr von Namibia Wildlife Resorts unterhalten. Auch die beiden Restcamps - meist ist man hier einziger Besucher - sind nicht eingezäunt, so dass man schon einmal Besuch von Elefanten, Hyänen oder Löwen bekommt.

Für den Besuch des Parks ist ein Geländewagen unabdingbar, denn sämtliche Wege sind weichsandig.



Caprivi Game Parks

Der gesamte West-Caprivi ist heute ein Wildschutzgebiet. Im Jahre 2002 wurde der ehemalige Mahango Game Park und der West-Caprivi Game Park zum Bwabwata National Park zusammengelegt. Der Park erstreckt sich zwischen den Flüssen Okavango und Kwando mit einer Fläche von über 5000 Quadratkilometern. In dem Gebiet leben schätzungsweise rund 8000 Elefanten, außerdem 1000 Büffel, sowie viele Antilopenarten, Hyänen, Löwen und Leoparden. Entlang der Flussläufe können Krokodile und Flusspferde sowie zahlreiche Wasservögel beobachtet werden. Mit der Regierung von Botswana wurde vereinbart, die Grenzzäune zu entfernen, so dass das Wild zwischen beiden Ländern frei migrieren kann. Den kleinen Kommunen in dieser Region wurde die Viehhaltung verboten. Zum Ausgleich sollen die Menschen an den Einnahmen aus dem Tourismus teilhaben, der allerdings nur zögerlich in Gang kommt.

Ein großer Teil des Bwabwata Parkgebiets ist mit Laubwäldern bedeckt. Es dominiert der typische Trockenwald. Die Ufer des Okavango werden von Flussuferwald gesäumt, mit Riedgras und Papyrus an den Uferböschungen. Vereinzelt sieht man hier auch Wilde Dattelpalmen und Baobabs. Am östlichen Ende fällt der Park in die weite, sandige Ebene des Kwando ab. Hier, in den Marschgebieten des Kwando, sieht man oft große Elefantenherden.

Der Nationalpark wird auf einer Länge von knapp 200 Kilometern vom Trans-Caprivi-Highway durchschnitten. Es gibt jedoch keine Zäune, so dass man ständig mit Wildwechsel rechnen muss. Die Durchfahrt auf dem Trans-Caprivi-Highway ist ohne Permit erlaubt.

Im Ost-Caprivi gibt es zwei weitere Wildreservate mit Nationalpark-Status, den 100.000 Hektar umfassenden Mudumo National Park und den 32.000 Hektar großen Mamili National Park. Beide Parks sind von der C49 Pad aus zu erreichen, die bei Kongola von der B8 (Caprivi Highway) nach Süden abzweigt und am Linyanti River entlang nach Katima Mulilo führt, eine landschaftlich sehr reizvolle Alternative zur B8.

Beide Nationalparks sind sehr wildreich und beherbergen vor allem große Elefantenpopulationen, aber auch seltene Antilopenarten, Zebras, Flusspferde, Krokodile und über 430 Vogelarten. Die Wege durch den Mudumu und den Mamili Park sind allerdings sandig und rauh, während der Regenzeit zudem schlammig. Vor allem im Mamili Park sind dann große Teile des Parkgebiets überflutet.









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